Padel sieht auf den ersten Blick wie Tennis im Glaskasten aus. Auf dem Court merkst du aber schnell den Unterschied: kleineres Feld, Schläger ohne Saiten, Aufschlag von unten und Wände, die den Ball zurückbringen.
Court und Ausrüstung im Vergleich
Ein Padel-Court ist kleiner als ein Tennisplatz und rundherum eingefasst. Die Wände spielen mit. Auch der Schläger ist anders: keine Saiten, eine feste gelochte Fläche und eine Schlaufe, die während des Spiels ans Handgelenk gehört.
Die Bälle sehen fast wie Tennisbälle aus, sind aber nicht ganz gleich. Wenn ihr ein richtiges Match spielt, nehmt deshalb ausgewiesene Padelbälle.
Aufschlag und Ballwechsel
Der Tennisaufschlag kommt über dem Kopf. Beim Padel lässt du den Ball einmal prellen und spielst ihn von unten diagonal. Der Punkt beginnt dadurch meist ruhiger.
Dafür sorgen die Wände für ganz neue Wege. Ein Ball, der im Tennis längst vorbei wäre, kommt nach dem Glas manchmal genau richtig zurück.
Was Tennisspieler umstellen müssen
Wer Tennis spielt, holt am Anfang oft zu weit aus. Auf dem kleinen Court sind kurze Volleys und kontrollierte Lobs meist wirkungsvoller als noch mehr Tempo.
Gewöhnungsbedürftig ist auch die Position: Ihr bewegt euch als Paar vor und zurück. Wenn einer ans Netz geht und der andere hinten bleibt, entsteht genau in der Mitte die gefährliche Lücke.
Das nimmst du mit auf den Court.
Padel wird überwiegend als Doppel gespielt.
Padelschläger sind kompakt, gelocht und unbespannt.
Der Aufschlag erfolgt von unten statt über dem Kopf.
Glas und Gitter verändern Ballwege und Taktik.
So sieht das im Spiel aus.
Ein Tennis-Lob wäre hinter der Grundlinie aus. Im Padel kann der Ball nach dem Boden über die Rückwand aus dem Court springen oder vom Glas wieder ins Spiel kommen.
Hier passiert der Fehler oft.
Tennis-Technik unverändert zu übertragen. Grosse Ausholbewegungen und dauerhaftes Grundlinienspiel passen selten zum kompakten Padel-Court.
Tennis-Erfahrung hilft – trotzdem lohnt es sich, Padel als eigenes Spiel kennenzulernen.
Woher diese Informationen kommen.
Wir haben den Text selbst geschrieben und die Regeln mit diesen offiziellen Quellen abgeglichen:
Zuletzt fachlich geprüft: 3. August 2026. Keine wörtliche Wiedergabe der Quellen.