Padel wird meistens zu viert gespielt. In der Mitte steht ein Netz wie beim Tennis – der grosse Unterschied sind die Glaswände, denn nach dem Bodenkontakt bleibt der Ball dort oft noch im Spiel.
Wie wird Padel gespielt?
Auf jeder Seite stehen zwei Personen. Ihr spielt den Ball über das Netz und dürft ihn auf eurer Seite einmal aufspringen lassen. Landet er danach am Glas oder Gitter, ist der Ballwechsel noch nicht vorbei – genau das macht Padel so besonders.
Am Anfang wirkt die Wand oft wie ein zusätzliches Hindernis. Nach ein paar Ballwechseln merkst du aber: Sie schenkt dir sogar Zeit. Stell dich gut zum Ball, sprich mit deinem Partner und versuche nicht, jeden Punkt mit Gewalt zu beenden.
Wie sieht ein Padel-Court aus?
Der normale Doppelcourt ist 20 Meter lang und 10 Meter breit. Hinten steht Glas, an den Seiten wechseln sich Glas und Metallgitter ab. Diese Wände sind kein Rand neben dem Spielfeld, sondern gehören mitten zum Spiel.
Die Linien brauchst du vor allem beim Aufschlag: Der Ball muss diagonal im gegenüberliegenden Aufschlagfeld landen. Sobald der Ballwechsel läuft, darfst du in die ganze gegnerische Hälfte spielen.
Warum eignet sich Padel für den Einstieg?
Der Aufschlag kommt von unten, der Court ist überschaubar und dein Partner deckt einen Teil der Fläche ab. Deshalb gelingt vielen schon in der ersten Stunde ein echter Ballwechsel – auch ohne Tennis-Vorgeschichte.
Langweilig wird es trotzdem nicht. Später kommen Lobs, Volleys, Wandbälle und die gemeinsame Position dazu. Padel ist schnell verstanden, aber du kannst sehr lange daran besser werden.
Das nimmst du mit auf den Court.
Gespielt wird normalerweise als Doppel mit zwei Teams.
Der Court ist 20 × 10 Meter gross und von Glas sowie Gitter umgeben.
Der Aufschlag erfolgt nach einem Prellen von unten.
Nach dem Bodenkontakt darf der Ball über die Wände zurückkommen.
So sieht das im Spiel aus.
Der Ball landet hinter dir und springt ans Glas. Kein Grund zur Panik: Lass ihn von der Wand zurückkommen und spiele ihn, bevor er ein zweites Mal aufspringt.
Hier passiert der Fehler oft.
Jeden Ball möglichst hart schlagen zu wollen. Beim Padel bringen euch ein ruhiger Ball und eine gute gemeinsame Position oft viel weiter.
Wenn du Doppel, Aufschlag von unten und ‹erst Boden, dann Wand› verstanden hast, kannst du loslegen.
Woher diese Informationen kommen.
Wir haben den Text selbst geschrieben und die Regeln mit diesen offiziellen Quellen abgeglichen:
Zuletzt fachlich geprüft: 3. August 2026. Keine wörtliche Wiedergabe der Quellen.